Montag, 16. August 2010

Freitag 13.8. - Fischmarkt, etc.

Nach einer für die meisten äußerst kurzen Schlafeinheit begann unser letzter Tag in Tokio um 05.00 Uhr. Kurz vor halb sechs machten wir uns auf den Weg zum Fischmarkt in Tokio (Tsukiji), um den Handel mit dem „japanischen Fleischersatz“ aus nächster Nähe zu beobachten.

Es war uns zwar leider nicht vergönnt, eine der berühmten Auktionen von frischem Thunfisch mitzuerleben, allerdings waren immernoch genügend interessante Dinge zu beobachten. Nach dem ersten Marktabschnitt, der mehr vom Fischzubehör geprägt war (Messer, Seetang, Gewürze etc.) kamen wir in den Teil mit frischem Fisch, der Teils lebendig zu kaufen war oder schon portioniert und abgepackt. Nebem der ein oder anderen unbekannten und seltsam anzuschauenden Fisch-/Tierart fiel vorallem das bunte Treiben mit kleinen Lieferwagen auf, mit welchen Großhändler ihre erstandenen Waren für den Transport auf LKW verluden. Das ein ums andere Mal hätte es hierbei fast Verluste in unseren Reihen gegeben, da die Herren auf diesen Gefährten trotz enger Gassen und großem Menschenandrang nur im äußersten Notfall den Griff zur Bremse für nötig hielten…. Letztendlich konnten wir aber alle gesund Richtung Hotel aufbrechen, um die Zimmer zu räumen und die Weiterreise zu unserem zweiten Standort Nagoya aufzunehmen.

Bis dahin waren noch einige Stunden Zeit, in denen jeder für sich noch ausstehende Interessen abarbeiten konnte. Wir entschieden uns für die Electronic Town, wo alle möglichen Männerartikel zu finden waren. Einer Person in unseren Reihen ging es in der Zeit weniger gut, es half in dem Fall nurnoch ein Gang zumTropf, um der Dehydratation Herr zu werden… Aber auch hiernach kamen schließlich alle pünktlich um 1500 Uhr zum Bahnhof, um mit dem Shinkansen nach Nagoya zu verlegen.

Die Fahrt verlief fürdie meisten unspektakulär, da wie bereits erwähnt Schlaf nachgeholt werden musste. Nur einige wenige Hartgesottene nutzen die 2 Stunden im Schnellzug hingegen für den Genuss diverser Produkte japanischer Braukunst (und es schmeckt tatsächlich erstaunlich gut, das Bier aus Fernost ist ohne Weiteres zu empfehlen!!!).

Die Ankunft in unserer neuen Bleibe (Hotel Kiyoshi) mit Einzelzimmer und Bad für jeden verlief insgesamt ohne größere Zwischenfälle. Auch das Essen mit Feierabendbier war angenehm und problemlos, bevor es dann endlich insBett gehen konnte....

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