Sonntag, 15. August 2010

Besuch hübscher Studentinnen an der TU (Tokio Uni)

Konichiwa and ohaioo,


Nachdem wa uns aus unseren steinharten Betten gekämpft hatten, gings auch schon ohne große Umwege (abgesehen von dem zum Frühstück, bei welchem der Tost wie Zwieback schmeckte) zur Tokio Uni.

Der Tokio Uni, mit dem besten Ruf Japans, sofern man den Studentinnen und Mitarbeitern dort glauben schenken darf. Selbstverständlich ist diese Uni nicht vergleichbar mit dem wunderschönen Gelände in Neubiberg, aber ich muss neidisch anerkennen, dass der Starbucks aufm Gelände der Uni Tokio schon ne Menge hermacht und das Essen der Mensa dort sogar sehr gut schmeckt. Der Campus selbst liegt mitten in Tokio und ist in etwa so groß wie unsere Uni in München. Dort Studieren zwischen 20000 und 30000 Studenten.

Um erstmal inne Gänge zu kommen, erfolgte zu Beginn erstmal eine kleine Runde zum beschnuppern, in welcher beide Unis von entsprechend repräsentativen Personen vorgestellt wurden. Dazu wurden auch Beispielhaft einige Forschungsthemen der vertretenen Fakultäten präsentiert. Nach eine kurzen Frage-Antwort Runde unter Studenten beider Nationalitäten wurde die Sache dann beendet und man verlegte in die Mensa...denn ohne Mampf kein Kampf.

Danach gings dann mit dem von der Tokio Uni bereitgestellten Bus (Dankeschön dafür) zu einer Kläranlage Tokios. Es folgten zwei Vorträge zu diesem Thema, gehalten in einem schwer verständlichen Janglischen Dialekt (Japaner tun sich aufgrund der Lautvielfalt europäischer Sprachen sehr schwer mit deren Aussprache Wer Mr. Zoo kennt, der weiss in etwa was ich meine....nur halt diesmal in Englisch). Um euch das Lesen zu erleichtern lasse ich die nächsten Minuten des Tages einfach mal aus...es wäre eh langweilig. Nur eins sei gesagt...es is wie in München nur halt nen bisl größer dat Ganze.

Nach diesem Zeitvertreib gings zurück zur Uni, wo der schönste Teil des Abends begann. Man hatte ein kleines Buffet organisiert und für die nächsten Stunden konnte man sich neben leckeren japanischen Naschereien (dort gibt’s süsses Salzgebäck oO und mit Oktopus gefüllte Eierkuchenballen....beides lecker) auch mit den zum anbeissen aussehenden Studentinnen und Mitarbeiterinnen, oder auch mit den maskulinen Anteilen der japanischen Fraktion, unterhalten...über Gott und die Welt. Zum Beispiel über Paschinko..ein in Japan sehr beliebtes Glücksspiel bei dem Kugeln im Automaten über Nadeln in bestimmte Löcher geschossen werden müssen. Ne Wissenschaft für sich, wie zwei Kameraden und meine Wenigkeit am Vorabend feststellen mussten und laut noch dazu. Neben der Erfahrung, dass man ohne Probleme 1000Yen dort in kürzester Zeit verbraten kann (sind in etwa zwei leckere Mahlzeiten, diese Umrechnung versteht jeder), gabs auch noch nen schönen Tinitus für mich am Morgen als es zur Uni ging. Es ist kaum zu glauben wie viel Krach so nen paar Murmeln in nem Automat machen können. Naja, jedenfalls konnte man sich mit den Japanern sehr gut Unterhalten und auch die ein oder andere Adresse ergattern....ne Mr. B.?

Nachdem der offizielle Teil abgeschlossen wurde, hatten wir den Tag jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Es ging direkt im Anschluss in eine sehr gemütliche, typisch japanische Lokalität, die uns von einem der Studenten empfohlen wurde (sehr guter Tipp, danke dafür). Wir hatten dort einen seperaten Raum bekommen mit einer langen Tafel. Neben einigen Köstlichkeiten gabs auch mehr als genug Sake und Bier. Insbesondere ersterer sollte im späteren Verlauf des Abends noch eine wichtige Rolle spielen. Nach der ersten Runde Getränke wurde nicht lange gewartet...es erfolgte der Griff zum Mikrofon...Karaoke (man will ja schließlich zeigen das man im Lokal ist, in nem Separee würde man uns ja sonst nicht bemerken). Zeitgleich trafen dann auch noch drei der eingeladenen japanischen Studentinnen, sehr zu unserer Freude, ein. Der Rest des Abends verlief feuchtfröhlich. Gesungen wurde zu ABBA, Queen und noch schnulzigeren Songs um erstmal in Übung zu kommen. Rockigeres erfolgte nachdem unser DJ des Abends (Qualle) die Karaoke-Apparatur durchschaut hatte. Die Versuche eines hier nicht weiter erwähnten Herrn B. Eine der Japanerinnen mit übermässigen Mengen an Bier zu versorgen scheiterten und auch die Versuche des Herrn P. gleichzeitig mit Sake zu arbeiten blieben fruchtlos. Vielmehr mussten beide anerkennend einsehen das auch Japanerinnen recht gut trinken können. So gegen 2 bis 3 fielen wir dann in unsere Betten um dann am nächsten Tag schon um kurz nach 4e wieder aufstehen zu können. Mehr oder Minder Fit. Weiteres folgt im nächsten Bericht.

Auch Bilder werden später noch folgen. Weitere Bilder können in meiner kleinen Galerie betrachtet werden.

http://www.abload.de/gallery.php?key=1pIYXrr2


Alles gute an die in Deutschland sitzenden, Sayonara

Kiesl

1 Kommentar:

  1. hi jungs beste grüße aus Deutschland.
    Benehmt euch und kommt gesund wieder.
    @Mr B und P irgendwann werdet ihr mit eurer Taktik schon landen.

    Gruß JÄ und Anne

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